Das «Centre of Excellence» von Dentsply Sirona
Aufgrund von Veränderungen der gesetzlichen Bestimmungen – Stichwort: Medizinprodukteverordnung (MDR) – hatte sich das F&E-Team der Endodontie-Abteilung von Dentsply Sirona mehrere Jahre lang auf diese Arbeit konzentriert. Dies hatte zur Folge, dass nur noch wenig Kapazität für Innovationen vorhanden war. Dr. Sarah Poschenrieder, Leiterin der Abteilung Forschung und Entwicklung, wusste, dass ihre Teammitglieder einen neuen Ansatz für die Zusammenarbeit brauchten und sich frische Anregungen holen mussten.
Als Creaholic und Dentsply Sirona ihre Zusammenarbeit begannen, hatte das F&E-Team bereits Massnahmen ergriffen und eine Vision entwickelt, an der sich alle orientieren konnten. Somit gab es eine solide Grundlage, welche wir für die nächsten gemeinsamen Schritte nutzen. Mit unserem Blick von aussen und unserem unkonventionellen Stil halfen wir dem Team von Dr. Poschenrieder, das Potenzial der bereits definierten Ziele zu erschliessen und herauszufinden, was zu tun ist, um die Vision Schritt für Schritt umzusetzen.

Ein hochkarätiges, massgeschneidertes Trainingsmodul
Creaholic sollte das Team dabei unterstützen, seinen «Forschergeist» wiederzuentdecken. Da es kein bestehendes Trainings- oder Workshop-Modul gab, welches den Bedürfnissen von Dentsply Sirona entsprach, hat unser Team eine Mix-and-Match-Methode angewandt, um etwas Massgeschneidertes zu kreieren.
Das Training hatte zwei Ziele: neue Arbeitsmethoden zu erforschen und die Teammitglieder dazu zu befähigen, die Vision des Teams zu verfolgen. Auf der Grundlage unserer internen Stärken und Angebote entwickelten die Creaholicer:innen ein ganztägiges Programm zur Förderung der Kreativität des Teams. Um sicherzustellen, dass der Workshop den Bedürfnissen von Dentsply Sirona entspricht, wurde das Team eingeladen, Feedback zu den Vorschlägen von Creaholic zu geben. Durch diese Art des Austauschs auf Augenhöhe konnte Creaholic das bestmögliche Training entwickeln.
Wir haben Teile unserer unverwechselbaren Trainingsmodule für Kreativität und Prototyping integriert, um den Teilnehmenden dabei zu helfen, ihr Denken zu «entfesseln», verschiedene Methoden der Zusammenarbeit zu entdecken und iterative Lernschleifen anzuwenden.
«Um unseren Kund:innen zu helfen, einen Schritt nach vorne zu machen, müssen wir zuerst verstehen, wo sie jetzt stehen und wo sie hinwollen. Ich denke, das gilt für die Entwicklung eines Produkts oder einer Dienstleistung genauso wie für die Entwicklung eines Trainings, welches nützlich, relevant, ansprechend und nachhaltig ist», sagt Hampe Wyss, der als professioneller Erfinder für die School of Applied Innovation von Creaholic verantwortlich ist.

Raus aus der Komfortzone
Der ganztägige Workshop fand bei Creaholic in Biel mit zwei Trainer:innen und 15 F&E-Fachpersonen statt. Als sie die Innovationsfabrik verliessen, hatten die Teilnehmenden einen Weg gefunden, ihren Denkhorizont zu öffnen und ihre Fähigkeiten in Bezug auf Kreativität und Ideenreichtum als Teil des Teams weiterzuentwickeln.
«Der Workshop hat mir gezeigt, dass Innovation ein Spiel ist, an dem jede und jeder im Team beteiligt ist und dass wir Spass am Innovationsprozess haben können», sagt Dr. Poschenrieder. «Wir alle haben gelernt, dass unser Team bereits über alle Stärken und Kompetenzen verfügt, welche für eine glänzende innovationsorientierte Zukunft erforderlich sind.»
Abgerundet wurde die Zusammenarbeit mit Creaholic durch ein Coaching im Anschluss an das Training. So wurde das Team bei der nachhaltigen Umsetzung der Workshop-Ergebnisse in die Praxis unterstützt. Zwischen dem Training und den Follow-Up-Calls hatten die Teilnehmenden «Hausaufgaben» zu erledigen, bei denen es darum ging, das erworbene Wissen anzuwenden und zu reflektieren. Die zusätzliche Unterstützung durch Creaholic ermöglichte es dem Team, alle Fragen zu stellen, welche sich nach der Umsetzung der Ideen aus dem massgeschneiderten Training ergaben. Creaholic konnte anleiten und Tipps geben, um die Wirkung des Trainings noch einmal zu erhöhen.
Mit neuer Energie, gestärktem Selbstvertrauen und einer ordentlichen Portion Motivation, Neuland zu betreten, war das Team bereit, die Segel zu setzen.


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