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Galenica

Temporäre Arbeitsräume von Galenica

Während der Renovierung des Galenica-Hauptbaus in Bern wurde ein temporärer «Swing Space» für 500 Mitarbeitende geschaffen. Creaholic unterstützte das Projekt durch Beratung zur Arbeitskultur und die Gestaltung von Orientierungssystemen und einzigartigen Themeninszenierungen. Es ist ein Ort entstanden, wo sie sich die Mitarbeitenden gerne aufhalten und Neues ausprobieren können.

Zwischennutzung als Chance

Im Sommer 2024 ist die Belegschaft von rund 500 Mitarbeitenden des Galenica-Firmensitzes am Untermattweg in Bern in eine Zwischenlösung – genannt «Swing Space» – umgezogen. Während dieser Zeit wird der Hauptbau «Turm» generalrenoviert.

Veränderung gestalten

Karin Hilzinger und Angela Haas von Creaholic haben den Umzug mitgestaltet und haben das Team von Galenica in Sache Arbeitskultur und -organisation beraten. Ausserdem arbeiteten sie mit Galenica und den Architekten am Gesamtkonzept und der Gestaltung der Räume.

Galenica, welche den renovierten Turm in einigen Jahren in Betrieb nehmen wird, soll in Bezug auf Zusammenarbeit nicht dieselbe sein wie vorher. Diese Veränderung gilt es zu motivieren, zu gestalten und zu steuern. Der Umzug soll für die Mitarbeitenden ein transformatives Abenteuer werden und der Swing Space ein Ort der Begegnung und interdisziplinären Arbeitsweise.

Verschiedene Player waren bei der Umsetzung vom Swing Space involviert. Die Architektur wurde von der Firma «h+r Architekten» konzipiert und ausgeführt und die Innenarchitektur hat die Firma «HMS Architekten» gestaltet. Dabei haben sie auf maximale Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft geachtet – viel Material wurde mitgenommen – was neu angeschafft werden musste wurde so angeschafft, dass es später wieder verwendet werden kann. Das ist gelebte Nachhaltigkeit, ohne den maximalen Kundennutzen aus den Augen zu verlieren.

Arbeitsweisen testen

Das Projekt hat zwei Hauptziele: die Zwischennutzung so zu gestalten, dass auch unter limitierenden Bedingungen produktiv gearbeitet werden kann, und damit gleichzeitig neue Arbeitsräume und -weisen zu testen, welche die Basis für die Arbeitsumgebungs-Gestaltung des renovierten Turms darstellen. Das entstehende Raumprogramm soll in seiner modularen Art idealerweise auch die Grundlage für spätere Büro-Umbauten bieten.

Silvie Sievers und Sabine Hug von Creaholic haben die Aufgabe angenommen, im Swing Space die Signaletik und verschiedene Themeninszenierungen zu konzipieren und umzusetzen.

Mit Farben und Namen Orientierung schaffen (Signaletik)

Das Herzstück vom Swing Space ist eine ehemalige Lagerhalle und weist eine Fläche von zirka 2000 m2 und eine Raumhöhe von 9 Metern auf. In diesen grossen Raum wurden vier doppelstöckige Kuben gestellt, wobei die oberen Meetingräume mit einer Brücke verbunden wurden. Weil sich diese Raum-im-Raum-Architektur sehr städtisch anfühlte, wurde sie «Le Quartier» genannt. Zum Swing Space gehören auch die Büroräumlichkeiten im 1. und 2. Obergeschoss vom Turm. Diese wurden in der Gestaltung auch miteinbezogen.

Um im verschachtelten Raum vom Le Quartier für die Mitarbeitenden eine bessere Orientierung zu schaffen, haben wir die grosse Fläche in Zonen unterteilt und den Zonen klare Farben aus dem Galenica Farbspektrum zugewiesen. Das Erdgeschoss umfasst drei Zonen; die «Esplanade», den «Park» und den «Business District». Das Zwischengeschoss umfasst zwei Zonen; das «Seefeld» und die «Schanze». Das 1. und 2. Obergeschoss wurde in eine Zone gefasst.

Für eine optimale Orientierung im Raum sind wir vom Grossen ins Kleine gegangen. Am Eingang gibt es als Erstorientierung einen grossen Grundrissplan mit den entsprechenden Zonenfarben und -namen. Danach folgen Zielführungen mit Pfeilen und Zonennamen. Die grossen Zonennamen und die Signature-Walls sind jeweils sehr prominent gestaltet – so verleihen sie jeder Zone einen eigenständigen Charakter.

Mit Inhalt und Design Atmosphäre erzeugen (Themeninszenierungen)

Das Mindset der Galenica-Mitarbeitenden zahlt wesentlich auf die Umsetzung der Transformation ein. Deshalb haben wir die Ideen und Meinungen der Galenica-Arbeitsgruppe von Anfang an in unsere Arbeit einbezogen. Die Texte auf den Bodenklebern und den Signature-Walls und die Themen für die Schaufenster in der Esplanade stammen zu einem grossen Teil von ihnen.

Wichtig ist auch der lebendige Austausch unter den Mitarbeitenden, so ist die grosse News-Wand entstanden, wo sie aktuelle Themen platzieren können. An der grossen Wandtafel in der Unterführung können sie mit bunten Kreidestiften ihre Meinungen äussern – wovon sie bereits regen Gebrauch gemacht haben.

Durch eine bewusste Gestaltung soll die Identifikation der Mitarbeitenden mit Galenica gefördert werden. So haben wir an ausgesuchten Stellen das Galenica Logo subtil einbezogen oder wir haben die Galenica-Welt – z. B. das Schaufenster der Apotheke in der Esplanade – visualisiert.

Durch die Gestaltung von wirkungsvollen und einzigartigen Themeninszenierungen hatten wir den hohen Anspruch, dass der Swing Space für die Mitarbeitenden von Galenica zu einem Lieblingsarbeitsort wird. Ein Ort, wo sie sich gerne aufhalten und Neues ausprobieren können.

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Was Kundinnen und Kunden sagen

Seit meinem Beginn im Januar 2024, bin ich noch nie so vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen in kurzer Zeit an einem Ort begegnet.
Iris MüllerCorporate Communications, Galenica
Freue mich mega, sieht super cool aus - das Team rund um Jürg Pauli und Isabelle De Iorio und alle Partnerfirmen haben einen grandiosen Job gemacht!
Marc WernerCEO, Galenica

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