Unsere Arbeit

Fondation Botnar

Eine bessere Zukunft für Tansania

Mit der «Botnar Challenge» hat sich die Fondation Botnar zum Ziel gesetzt, die Gesundheit junger Menschen in Tansania zu verbessern. Wir entwarfen das Konzept des Wettbewerbs und wirkten an der Durchführung mit.

Gemeinsam Gesundheit und Wohlbefinden verbessern

Mit den Lösungen von heute eine bessere Zukunft schaffen: Das ist das Leitmotiv der Fondation Botnar. Die 2003 in Basel gegründete, philanthropische Stiftung setzt sich für die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens junger Menschen in Städten auf der ganzen Welt ein – dazu gehört auch Möglichkeit, digitale Technologien zu nutzen.

2018 wandte sich die Fondation Botnar an Creaholic: Gesundheit und Wohlergehen junger Menschen in Tansania sollte mithilfe von KI und digitalen Lösungen verbessert werden. Unsere Aufgaben beinhalteten das Konzipieren, Planen und Durchführen eines Team-Wettbewerbs für junge Innovatoren: die «Botnar Challenge».

Keine Challenge ohne Plan

Die eigentliche Fragestellung war schon früh klar: Wie können wir die Gesundheit und das Wohlbefinden junger Menschen in Tansania mithilfe von KI und digitalen Lösungen verbessern? Junge, innovative Teams sollten sich dieser Herausforderung stellen und sich mit ihren Lösungskonzepten bewerben.

Der Weg zu diesem Ergebnis musste noch gestaltet werden. In engem Austausch mit der Fondation Botnar wurden zuerst die Rahmenbedingungen der Botnar Challenge festgehalten:

  • Wie soll die Botnar Challenge ablaufen?

  • Wie findet man die Teilnehmer?

  • Welche Teilschritte sind notwendig?

  • Wie können die beiden Konferenzen Sahara Sparks in Tansania und der World Summit AI in den Niederlanden in die Challenge miteinbezogen werden?

Diese grundlegenden Fragen haben wir in einem initialen Konzept geklärt. Mit diesem Plan konnte die konkrete Umsetzung der Challenge beginnen.

«Buy» statt «make»

Statt den Bewerbungsprozess von Grund auf neu zu entwerfen und aufzusetzen, wurde die Challenge-Plattform HeroX genutzt, über die sich die einzelnen Teams mit ihren Lösungskonzepten bewerben konnten. Der Vorteil: Durch den Einsatz einer spezialisierten, bereits bestehenden Plattform wurde die Organisation und Verwaltung der Challenge deutlich vereinfacht. So wurde neben dem Einreichen von Dokumenten auch die Kommunikation mit den Challenge-Teilnehmern über diesen Kanal abgewickelt.

Gleichzeitig wurden mit Shape History, dem Marketing-Partner der Fondation Botnar, Werbematerialien wie Pressemitteilungen oder digitale Flyer erstellt und an die Botnar-Partner zur weiteren Verbreitung übermittelt. UNICEF, Impact Hub, Women Deliver – ein breites Netzwerk bewarb die Botnar Challenge, um so junge, innovative Teams aus der ganzen Welt für die Teilnahme zu gewinnen.

Im Marketing spielten lokale Kontakte eine Schlüsselrolle. Der Grossteil der 47 Teams, die im Rahmen der Challenge ihre innovativen, digitalen Lösungsvorschläge einreichten, stammen aus Tansania selbst und wurden über Sahara Ventures gewonnen.

Eine Mammutaufgabe für die Jury

Das Projektteam, bestehend aus der Fondation Botnar, Sahara Ventures und Creaholic, traf schliesslich eine Auswahl der vielversprechendsten Projekte. Das Problem: Aus 47 Teams mit insgesamt 283 Mitgliedern die besten Projekte zu finden, ist ein zeitaufwändiger Prozess, der den Juroren viel Arbeit abverlangt.

Aus diesem Grund haben wir für die Challenge die NABC-Methode gewählt, bei der Need, Approach, Benefit und Competition beschrieben werden. NABC nutzen wir sonst in Projekten zur Konkretisierung von Ideen und Geschäftsmodellen. In der Botnar Challenge geben wir so ein nützliches Werkzeug weiter und schaffen ein Bewertungsraster, welches der Jury die Bewertung der verschiedenen Teams erleichterte.

Finalrunden in Amsterdam und Tansania

Von den 47 Teams schafften es 12 ins Halbfinale. Sahara Ventures hat Creaholics Coachingkonzept in die Tat umgesetzt: Gemeinsam mit Innovationsexperten beriet man die Halbfinalisten bei der weiteren Entwicklung ihres Konzepts. Nach einer weiteren Bewertungsrunde standen schliesslich die vier Finalisten fest.

Die finalen Pitches fanden am World Summit AI in Amsterdam sowie an Sahara Sparks 2018 in Tansania statt, wo jeweils zwei Teams gegeneinander antraten. An diesen Veranstaltungen nahmen die Finalisten an einem eineinhalbstündigen Creaholic-Workshop zu Human Centered Design teil. Zudem konnten sie sich an den Konferenzen mit Experten und Innovatoren austauschen – und ihre Projekte schliesslich vor einer Jury präsentieren. Die Gewinner beider Veranstaltungen erhielten schliesslich finanzielle Unterstützung, mit denen sie die Umsetzung ihrer Ideen in Angriff nehmen konnten.

Botnar Challenge highlights

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