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Goldmedaillen für die kommenden Generationen

In der Schweiz werden Spitzensportler:innen auf ihrem Weg an die Weltspitze von einem breiten Netzwerk unterstützt. Massgeblich beteiligt ist etwa die Schweizer Armee. Jetzt hat sich das Bundesamt für Sport mit Creaholic zusammengetan, um einen neuen, zukunftsweisenden Ansatz für die nachhaltige Unterstützung der Spitzensportler:innen zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen die Athlet:innen selbst.

Eine gemeinsame Vision für den Spitzensport

Das Bundesamt für Sport und die Schweizer Armee wollten proaktiv daran arbeiten, die Unterstützung für Spitzensportler:innen zu optimieren und ganzheitlicher zu gestalten. Verschiedene Akteure, die in der Spitzensportförderung tätig sind, entwickelten darum eine gemeinsame Vision davon, wie diese Unterstützung zukünftig aussehen soll. Kern der Vision ist, die Athlet:innen nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern auch auf ihre Bedürfnisse über die Sportkarriere hinaus einzugehen. Zudem sollte eine entsprechende Lösung so nachhaltig sein, dass sie sich bis auf künftige Generationen von Sportler:innen und Sportarten auswirkt.

Dafür galt es folgende Fragen aus Sicht der Athlet:innen zu beantworten: Was ist die effektivste Art der Unterstützung, welche die Schweizer Armee Spitzensportler:innen in den verschiedenen Phasen ihrer Karriere bieten kann? Und welche Teile des Systems müssen heute verändert werden, damit in Zukunft Erfolge erzielt werden können?

Das Ziel war es, einen kreativen Weg zu finden und einen unkonventionellen Ansatz zu entwickeln, welcher die Bedürfnisse, Wünsche, Erwartungen und die Zukunft der Sportler:innen ins Zentrum stellt. Eine Aufgabe, wie für die Professionellen Erfinder:innen von Creaholic gemacht.

Bringt Champions hervor: die Verbindung von Militär und Sport in der Schweiz

Die Schweiz hat den Ruf eines kleinen, aber sehr erfolgreichen Landes, welches in den verschiedensten Disziplinen unzählige Olympiasieger:innen und Weltmeister:innen hervorgebracht hat. Ein Teil dieses Erfolgs ist auf die Unterstützung durch die Schweizer Armee zurückzuführen. Doch die Bedürfnisse der Athlet:innen haben sich mit der Zeit geändert – und werden das auch in Zukunft tun. Genau das hatten alle Akteur:innen im Hinterkopf, als sie gemeinsam definierten, wie der aktuelle Rahmen angepasst werden könnte, um für die Anforderungen von morgen bereit zu sein.

Als der Chef der Armee eine externe Unterstützung für die Entwicklung der Spitzensportförderung suchte, beauftragte er Adrian Bürgi, Verantwortlicher für die Sportverbände im Bundesamt für Sport, und Andreas Csonka, Experte für Sportsysteme, einen Partner zu finden, der ihnen hilft, über den Tellerrand zu schauen. Denn eines war klar: Man würde einen Anstoss von aussen und kreative Unterstützung im Prozess brauchen, um tatsächlich einen neuen Weg einzuschlagen.

Der Weg zu Gold

Die Strategie von Swiss Olympic, die Vision 2030 des Militärs, die Schweizer Spitzensportstudie 2019, verschiedene weitere Studienergebnisse sowie die Creaholic-Workshops bildeten die Basis für die Lösung, die es zu entwickeln galt. Zunächst wurden athletenorientierte Bedürfnisse und Problemfelder herausgearbeitet. Im Anschluss wurden diese von Stakeholdern aus mehr als 20 Bereichen – etwa Sportverbandsleiter:innen, Militärfunktionär:innen und Spitzensportler:innen – geprüft und bestätigt.

Von der Kund:innen- zur Athlet:innen-Orientierung

Das Herz des Projekts: die Sportler:innen selbst.

«Was mich am meisten beeindruckt hat, war die Leidenschaft, mit der alle Beteiligten an diesem Projekt gearbeitet haben. Jede und jeder war stolz darauf, mit im Boot zu sitzen und zukünftigen Generationen von Spitzensportler:innen dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen», sagt die Projektleiterin und Professionelle Erfinderin Claudia Leu.

Egal um welches Projekt es geht: Unsere Kund:innen stehen immer im Fokus. Wir arbeiten für sie und zusammen mit ihnen daran, Innovationen zu schaffen. Dieser Fall war insofern einzigartig, als dass es um Spitzensportler:innen und die optimalen Bedingungen für ihren Erfolg ging. Doch wie gestaltet man diese Bedingungen am besten – gerade mit Blick auf die gewünschte Nachhaltigkeit und all ihre Facetten? Schliesslich wirkt sich dieses Projekt nicht nur aufs Hier und Heute, sondern bis weit in die Zukunft aus und es ging auch darum, das Leben eines Sportlers/einer Sportlerin als Ganzes zu betrachten. Es sollte sichergestellt werden, dass er/sie nach dem Ende der Sportkarriere einen Platz in der Gesellschaft finden kann.

Einzigartig: Der Workshop mit Creaholic

Ein «Tapetenwechsel» kann einen grossen Einfluss auf die Kreativität, Ideenfindung und Zusammenarbeit haben. Creaholic lud deshalb alle Beteiligten zu einem massgeschneiderten Workshop in die Innovationsfabrik ein. Zu den Teilnehmenden gehörten Athlet:innen wie Funktionär:innen verschiedener Disziplinen und Ebenen. So wurde sichergestellt, dass unterschiedliche Perspektiven vertreten waren und die Bedürfnisse der Spitzensportler:innen nicht aus dem Blick gerieten. Das Ziel war es, alle Beteiligten aus ihren alltäglichen Denkweisen herauszuholen. Die Teilnehmenden untersuchten die Zukunft des Spitzensports aus der Perspektive der Athlet:innen – mit besonderem Augenmerk auf ihre Bedürfnisse und Probleme – und nutzten diese Erkenntnisse, um zu definieren, welche Schritte unternommen werden müssen, um die Zukunft bewusst und systematisch zu gestalten.

Ein Detail, das den Workshop für die Teilnehmenden unvergesslich machte, waren die «Creaholic-Medaillen», die Hampe Wyss von Creaholic gefertigt hatte. Diese weckten nicht nur die Vorfreude auf den Workshop, sondern dienten auch als Namensschilder und zur Gruppeneinteilung.

«Für dieses Projekt benötigten wir einen Partner mit genau dem Profil von Creaholic: nicht zu tief in der Sportwelt verankert, sondern frisch und zukunftsorientiert. Creaholic war genau richtig für das, was wir wollten», sagte Adrian.

Der goldende Weg vorwärts

Creaholic hat einen ganztägigen Workshop mit über 20 Teilnehmenden vorbereitet und durchgeführt. Die Gruppe bestand aus Olympiateilnehmer:innen, Regierungsbeamt:innen, Leiter:innen nationaler Sportorganisationen und Trainer:innen. Gemeinsam arbeiteten sie im Plenum und in Gruppen, um die fünf Hauptbedürfnisse von Athlet:innen zu definieren.

In einer zweiten Sitzung mit Creaholic wählte eine kleinere, aber immer noch diverse Gruppe die Ideen mit dem grössten Potenzial – bei geringstem Ressourceneinsatz – aus und nahm auf diese Weise eine Priorisierung vor.

Sechs konkrete Schritte wurden entwickelt und der Sportministerin Viola Amherd präsentiert. Sie traf die Entscheidung diesen Plan in die Umsetzung zu übergeben, um die Ziele für 2030 zu erreichen.

Wir sind stolz darauf, unseren Teil zum Weg der zukünftigen Champions beigetragen zu haben.

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