Weihnachtsgruss als kreative Herausforderung
Freuen Sie sich auf Weihnachten, weil Sie dann ganz viele, ganz originelle, lustige und überraschende Karten von Ihren Kunden und Geschäftspartner bekommen? Eher nicht, oder? Gerade an Weihnachten scheint uns jegliche Kreativität zu verlassen: In geschwungener Goldschrift und im schlimmsten Fall angereichert mit farbigen Kugeln und einigen Tannenästen wünscht uns der an sich sehr geschätzte Kontakt alles Gute und eine segensreiche Weihnachtszeit. Bei der Flut an solchen Karten eigentlich schade um die eingesetzte Zeit und die verpasste Chance.
Wir sehen den Weihnachtsgruss seit je als kreative Herausforderung: Unsere Geschäftspartner und Freunde sollen sich darauf freuen, staunen, lachen und rätseln. Und immer denken: Die von Creaholic schaffen es jedes Jahr mit etwas Besonderem zu überraschen.
Seit unserer Gründung vor 35 Jahren sind wir mit Leidenschaft am Tüfteln, Erfinden und Entwickeln, auf der Suche nach der anderen Idee und dem anderen Ansatz. Dies halten wir auch mit unserem Weihnachtsgruss so. Einige Beispiele gefällig?
Seife, Creajam & Sanduhr
Kaum in die heutige Seifenfabrik umgezogen, schenkten wir allen Kundinnen und Kunden eine eigens hergestellte Seife mit einer genauen Waschanleitung. Bei genauerem Hinschauen war schnell klar: Es ging weniger um saubere Hände, als darum, alte Ideen einfach mal abzuwaschen.
Mit dem Creajam überraschten wir unsere Kundinnen und Kunden mit einer feinen Orangenmarmelade. Die Geschichte dahinter war Teil des Geschenks: Das Crea-Team verarbeitete rund 50 Kilo Orangen und füllte die Confitüre in mehr als tausend kleine Gläschen ab. Das Geschenk für die Kunden mutierte endgültig zum spassigen Team-Event in der Weihnachtszeit.
Besonders eingeschlagen hat die Sanduhr: Gefüllt mit Sand und einem speziellen Öl lief der Sand – Physik sei Dank – Aufwärts bzw. in die Gegenrichtung. Eine wunderbare Parabel auf die Arbeit von Creaholic: Wir denken die Dinge oft gegen den Strom und in eine unerwartete Richtung.
Kochbuch, Weihnachtsbaum & Absinth
Das Kochbuch mit je einem Rezept von jeder Creaholicerin und jedem Creaholicer Kollegen kam sehr gut an. Die wilde Mischung der Rezepte – von Fotzelschnitte bis Sardellenpaste – zeigt die kreative Bandbreite unseres Teams. Hier gab’s für jeden Geschmack etwas, Uniformität ist uns ein Graus.
Der Weihnachtsbaum aus Schaumstoff schien auf den ersten Blick recht ideenlos. Bis man den Osterhasen entdeckte, der als Schmuck verwendet wurde. Eigens hergestellt von einem führenden Osterhasen-Chocolatier im Dezember. Die Botschaft ist klar: Wer mit uns zusammenarbeitet, ist ganz einfach früher dran als die Konkurrenz.
Einen zeitlichen Vorsprung hatten wir auch mit unserem Fläschchen Absinth: An Weihnachten war der Verkauf damals noch nicht erlaubt, die Freigabe erfolgte erst im folgenden Frühjahr. Wir aktivierten unsere Kontakte ins Val de Tavers und konnten frühzeitig einen legal gebrannten Absinth organisieren. Die Grüne Fee lässt Sie Dinge sehen, die Sie sehen möchten, so die Sage. Passt doch wunderbar zur Ideenschmiede Creaholic!
Weihnachtskarte, Stift & Kartenset
Tatsächlich haben wir auch mal eine Weihnachtskarte verschickt. Aber natürlich im Creaholic-Style: Vielschichtig, verwirrend und doch eindeutig. «Wenn nichts sicher ist, wird alles möglich».
Ebenso verwirrend war ein einfacher Stift. Auch hier brauchte es Umwege und neue Ansätze, um zum gewünschten Resultat zu kommen: Stift anspitzen (noch nicht so überraschend), in die Erde stecken (Fragen tauchen auf), mit Wasser begiessen (gute Ideen wollen umsorgt sein) und einige Zeit warten (gute Ideen brauchen oft etwas Geduld). Am Schluss Basilikum geniessen, der aus dem Stift spriesst. Der Trick: im Blofi-Stift war ein Basilikum-Samen versteckt.
Einen Kontrapunkt zur digitalen Kommunikation setzten wir mit unserem Kartenset. Ausschliesslich mit Motiven bestückt, die von den Creaholicern persönlich geschossen und ausgewählt wurden, ergänzt mit einem handgeschriebenen Gruss: «Wenn die digitale Kommunikation zur Norm wird, sagt eine handgeschriebene Karte etwas mehr»
Kreativer und manchmal etwas verrückter
Der Weihnachtsgruss ist für uns auch ein Selbstanspruch. Wir wollen kreativer sein als die anderen, manchmal auch etwas verrückter. Wir wollen alte Ideen neu denken oder komplett neue Wege gehen.
Ist das einfach? Nein. Oft sind wir gescheitert – beispielsweise, als wir selbst kreierte individualisierte Weihnachtskugeln herstellen wollten, was viel zu teuer war. Oder weil die Idee schlicht nicht gut genug ist, Beispiel Schwimmflügelchen: «Wir helfen, damit unsere Kunden nicht untergehen». Wir lachen jedes Jahr über diese Idee, die als Running-Gag zuverlässig vorgetragen wird. Und wir lehnen sie genau so zuverlässig ab. Unsere Kunden sind keine 5-Jährigen. Sondern gestandene Unternehmen, die Neues wagen. So wie wir, unter anderem jedes Jahr mit dem Weihnachtsgruss.
Kreative Unterstützung benötigt?
Fühlen Sie sich durch unsere Weihnachtsgeschenke inspiriert? Wenn Sie selbst kreative Weihnachtsgeschenke kreieren wollen - wir unterstützen Sie gerne.


















